Punktuelle Verklebung

1. Vorbereiten des Untergrundes
Vor dem Verlegen, muss der Untergrund verdichtet und befestigt werden. Achten Sie darauf, dass die Klebeflächen frei von Öl, Fett und sonstigen Überresten z.B. Farbe, Gummiabrieb etc. sind.

2. Verlegen
Auf dem glatten, vorbereiteten Untergrund verlegen sie nun die Platten entsprechend. Überprüfen Sie vor dem endgültigen Verkleben die Klebeeigenschaften an einer Plattenecke.

3. Verkleben
3 a)
Vorbereiten der Kartusche:
Durchstoßen Sie die Membrane im Gewindeteil und schrauben Sie die zugeschnittene Plastikdüse auf. Mit einem Schraubenzieher entfernen Sie dann die Bodenplatte der Kartusche und setzen die Kartusche in die Hand oder Druckluftpistole ein.

 

3 b) Der Klebevorgang:
Die Verklebung erfolgt auf dem vollkommen gereinigten Untergrund mittels Klebepunkten auf den Graten der Drainage. Alternativ - z.B. in Kombination mit Steckverbindern - empfiehlt es sich, die Flanken der Platte mit Kleber zu versehen und überstehenden Klebstoff mit Wasser in der Fuge zu glätten.

Flächenkleber

1. Vorbereiten des Untergrundes
Das Betonfundament muss rau, sauber und trocken sein. Am besten wird dies mit Sandstrahlen erreicht. Achten Sie darauf, dass die Klebeflächen frei von Öl, Fett und sonstigen Überresten sind, z.B. Farbe, Gummiabrieb, Zementschleier etc.

2. Verarbeitung
2a) Die Oberflächen- und Umgebungstemperatur muss mind. +8°C betragen bzw. mind. 3°C über der Taupunkttemperatur liegen. Rel. Luftfeuchtigkeit nicht höher als 80%.

2b) Geben Sie die Komponente B zu Komponente A im Mischungsverhält-nis 1 Teil B zu 3 Teilen A und verarbeiten Sie beides mit einem niedrigtourigen Mischer zu einer schlierenfreien Masse.

 

2c) Der Klebevorgang: Bei Klebung von Beton auf Beton, den Klebstoff mittels Spachtel auf beide Klebeflächen auftragen und zusammenpressen. Zur Verankerung von Vollgummimatten spachteln Sie den Klebstoff in die Aussparung oder bringen ihn mit einer Fugenpistole ein. Beim Abdichtungsband MASTERFLEX 3000 wird der Klebstoff mit der Spachtel auf den Untergrund aufgetragen, das Band eingelegt, angepresst, anschließend überschichtet.

Haftgrundierung

1. Vorbereiten des Untergrundes
Das Betonfundament muss fest, feingriffig, sauber und trocken sein. Am besten wird dies mit Sandstrahlen erreicht. Achten Sie darauf, dass die Klebeflächen frei von Öl, Fett, mürben Teilen und sonstigen Überresten sind, z.B. Farbe, Gummiabrieb, Zementschleier, etc. Bei Betonuntergründen muss die Abriebfestigkeit mind. 1.0 N/qmm.

2. Verarbeitung
2a) Die Oberflächen- und Umgebungstemperatur muss mind. +8°C betragen bzw. mind. 3°C über der Taupunkttemperatur liegen. Rel. Luftfeuchtigkeit nicht höher als 80%.

2b) Haftgrundierung in ein anderes Gefäß füllen und durch rollen oder streichen, besser noch mittels Airless-Spritzgerät, dünn auf den Untergrund auftragen. Ggf. nachträglich verschlichten um einen dünnen, pfützenfreien Auftrag zu gewährleisten.

2c) Die Trocknung der Haftgrundierung ist abhängig von der umgebenden Luftfeuchtigkeit. Bei niedriger Luftfeuchte verzögert sich die Trocknung. Ideal sind minimum 40% und bis zu 90% Luftfeuchte. In der Trocknungszeit ist direkte Wasserbeaufschlagung zu vermeiden.

2d) U.U. ist es notwendig, die getrocknete Haftgrundierung anzuschleifen.