Montageanleitung

1. Verlegung der Platten auf sickerfähigem bzw. wasser-durchlässigem Material (Lava, Basaltschotter, etc.) bei Herstellung von Neuanlagen (Terrassen, Freiplätze).

1.1 Mutterboden in der Gesamtstärke abtragen und Aushub von Erdreich bis auf tragenden festen Boden.

1.2 Mineralbeton 0/32 mm bis 0/56 mm, 30 cm stark, einbauen und verdichten als fachgerechter Unterbau, Bauklasse VI und als Ausgleich und Plattenauflage Basaltedelsplitt 3/7 mm, mind. 25 mm stark mit mind. 2,5 % Gefälle. Sollte das Erdplanum nicht verdichtungsfähig sein, ist der Einbau eines GEO-Textil-Vlies erforderlich. Min.-Stärke: 200gr./qm.

1.3 Bei bindigen, wasserundurchläs-sigen Böden (z.B. Lehm) ist die Gründungssohle mit entsprechendem Gefälle sowie Drainage zur Ableitung von Oberflächenwasser anzuordnen.

1.4 Die Verlegung der stumpfgestoßenen Kautschukboden-elemente in unterschiedlichen Stärken sollte im Halbverbund erfolgen mit den dafür von uns entwickelten Systemverbindern (Steckhülsen). Pflaster- und Puzzleelemente werden formschlüssig ineinander verlegt und erreichen somit ein dauerhaft wertiges Verlegebild.

1.5 Besonders wichtig für eine ordnungsgemäße Verlegung ist die Anordnung einer festen Randeinfas-sung. Hierfür empfehlen wir unsere terralastic Einfassungsysteme. Insbesondere unsere Betoneinfassung mit Gummigranulatüberzug erreicht sowohl eine feste Einfassung bei einem gleichzeitigem Höchstmaß an Unfallsicherheit.

 





 

2. Verlegung der Platten auf festem Untergrund aus Beton, Estrich, oder vorhandenen Flie-senbelägen (best. Balkone und Terrassen).

2.1 Wichtige Vorraussetzung ist auch hier die fachgerechte Herstellung des Untergrundes mit ausreichendem Gefälle. Bestens geeignet als Untergrund ist ein glatter Gefällestrich mit anschließend aufzubringender Feuchtigkeitsisolierung als wasserführende Ebene. Vorhandene Folien und bituminöse Dichtungsbahnen sind vorher auf ihre Tauglichkeit als Untergrund zu überprüfen.

2.2 Vorhandene Platten- und/oder Fliesenbeläge sind ebenfalls ent-sprechend vorzubereiten als ebener, glatter Untergrund mit darüber liegender Feuchtigkeitsisolierung. Unebenheiten sind zur Vermeidung stehender Wasserlachen zu beseitigen.

2.3 Analog Pos. 1.5 ist bei dieser Verlegung auch eine feste Randeinfassung zur Lagesicherung erforderlich. Sollte keine baulich bedingte Einfassung vorhanden sein, empfehlen wir unsere abgeschrägten Randplatten um Stolperkanten zu vermeiden. Diese sollten nach Möglichkeit in den Halbverbund integriert werden.
Um die gewünschte Lagesicherung auf Dauer zu gewährleisten, werden diese Randplatten mit dem Untergrund ver-klebt sowie auch durch Systemstecker verbunden.
Allgemeiner Hinweis: Produktions-bedingte Einflüsse erfordern größere Herstellungsdimensionen von bis zu 5 mm Längen- und Breitenausdehnung, die nach einer Lagerzeit von 48 Stunden ausgeglichen werden. Eine Überprüfung der Maßhaltigkeit vor Verlegebeginn ist besonders bei hohen Temperaturen erforderlich. Beachten Sie das generelle Toleranzmaß für terralastic Bodensysteme von +/- 2 mm.
Nach Festlegung der Belagsart und
-größe empfehlen wir die Anfertigung eines Verlegeplanes. Hierdurch wird eine wirtschaftlich optimale Verlegung erreicht ohne größeren Verschnitt. Sollten durch das Umfeld des terralastic Belages kleine Steine, Splitt oder Kies auf diesen gelangen, ist bei zusätzlichem Abrieb mit einer kurzfristigen Beschädigung der Oberfläche zu rechnen.

terralastic Bodenbeläge 500 x 500 mm sind grundsätzlich im Halbverband zu verlegen. Bitte verbauen Sie die mitgelieferten Steckverbinder in der linksseitig aufgezeigten Weise. Nur dieser Einbau sichert die Fixierung des Verbandes untereinander. Zur zusätzlichen flächigen Arretierung kann das alternative Lagesicherungssystem (siehe Grafik) eingesetzt werden. Mit diesem System werden die Platten einzeln gegeneinander verklebt und bilden eine homogene, nicht mit dem Untergrund verbundene, Einheit. Achten Sie darüber hinaus auf eine ordnungsmäße Einfassung der Bodenbeläge umlaufend um die gesamte Fläche.
Bei flexiblen Bodenbelägen kann es zu einer systembedingten Fugenbildung kommen. Der Untergrund unter den Belägen muss feuchtigkeitsdicht und möglichst eben gestaltet sein. Bitte achten Sie darauf, daß keine Pfützenbildung unter den Belägen entsteht und die Umlüftung und Abtrocknung gewährleistet ist. Die Verlegung in der Kreuzfuge kann nur für die Verklebung auf festen Untergründen empfohlen werden.